Naturpark Neckartal-Odenwald

Was mir bisher im Naturpark Neckartal-Odenwald NICHT gefällt.

Ich gebe zu, dass ich vom Taunus verwöhnt bin, aber würde nicht sagen, dass ich hohe Ansprüche habe. Die ersten 2 kleineren Touren hier im Naturpark Neckartal-Odenwald liegen hinter mir und ich muss sagen, dass ich scheinbar direkt nicht die Vorzeigestellen durchwandert habe :-/

Ich habe natürlich ein paar Fotos (zum vergrössern wie gewohnt anklicken) gemacht, möchte aber vorher noch darauf hinweisen, dass ich in einem ausgewiesenem Naturschutzgebiet natürlich nicht die befestigten Wege verlasse aber ansonsten durchaus Trampelpfade liebend gerne gehe.

Großeicholzheimer Forst

Fangen wir mal bei dem  „Dicken Schlag“ an, welcher mich fast Wortwörtlich in dem Gebiet traf. Nicht nur dass hier ein Traktor mit landwirtschaftlicher Bereifung den Waldboden mächtig schädigt, nein hier gibts wirklich noch mehr Knaller.

So richtig Idyllisch liegen direkt am Wegesrand diverse Plastikeimer rum.

Diverse-Plastikeimer
Diverse Plastikeimer

Auch offenes Feuer im Wald ist nicht überall bzw. für jeden verboten.

Brandstelle
Brandstelle – Feuer im Wald verboten – gilt wohl nicht für jeden

Eventuell findet sich hierzu noch der passende Brandbeschleuniger ?

Plasktikkanister
Plasktikkanister

Anfangs fand ich es witzig, dass ich einen Leitpfosten mitten im Wald fern ab einer Strasse fand. Irgendwann machte ich keine Fotos mehr davon, da es nur so davon wimmelt.

Ich habe mir sagen lassen, dass es hier wohl usus ist Backstein/Dachziegel- und Fliessenschutt auf den Weg zu kippen bevor dieser geschottert wird. Ich weiss nicht, ob die Leute besoffen waren oder wieso der Schutt dann abseits des Weges gekippt wird.

Was ein richtiger Naturpark sein will, muss natürlich auch mit einer ansehnlichen Sammlung alter Autoreifen aufwarten.

Das wars mit dem „Dicken Schlag“ und es geht weiter rund um dem „Spitzenwald“ im Großeicholzheimer Forst.

Wie bereits oben erwähnt ist das mit dem Bauschutt hier wohl „normal“, allerdings fände ich es sinnvoll, wenn dieser vorher auf Gegenstände überprüft wird die lebensgefährlich für Leib und Seele sowie den ach so geliebten Traktorreifen sind.

Ich habe mir erlaubt den Haken aus dem Wald zu entfernen.

Was lose Styroporfetzen und Maschenzaun zum Wohlbefinden der Tier-/Planzenwelt beitragen soll, erschliesst sich mir auch noch nicht so ganz.

Maschenzaun und Styroporfetzen
Maschenzaun und Styroporfetzen

Auf der gegenüberliegenden Seite des Weges sind grössere Styroporplatten, leider nicht fotografiert.

Das nächste Foto stimmt mich etwas traurig, da hier scheinbar der Forstwirt, der das Bäumchen gefällt haben sollte, entweder blind oder einfach ignorant ist. Oder würde das Entsorgen des Autoreifens jetzt den Pflanzen schaden? Da bin ich Laie und lasse mich gerne aufklären und nehme dann das oben genannte zurück.

Vermooster Reifen direkt neben frisch gefaelltem Baeumchen
Vermooster Reifen direkt neben frisch gefälltem Bäumchen#

Und das letzte Waldbild ist direkt zu Beginn des „Rehwaldweges“.  Scheinbar hat sich es jemand anders überlegt und niemanden versenkt, stattdessen das gute Stück im Wald entsorgt.

Betoneimer
Betoneimer

Auch die Stadt Seckach im Naturpark Neckartal-Odenwald darf gerne mal einen Blick auf das heimische Gewässer hinter der Tankstelle werfen und die zwei Reifen bergen. Ist aber wie überall wohl ein Zuständigkeitsding.

Reifen-im-Bach-Seckach
Zwei Reifen im Bach von Seckach hinter Tankstelle

 

Fazit:
Für einen Naturpark sind manche Ecken wohl noch verbesserungsfähig,  was ich allerdings heute vom Seckacher Forst gesehen habe stimmt mich schon wieder zuversichtlich.  Darüber bald mehr 😉